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Raum für Innovation und Gemütlichkeit

  • Writer: Alexandra Klöckner
    Alexandra Klöckner
  • Jan 29
  • 4 min read

Das erste Unternehmen ist eingezogen: die BRICKMAKERS AG! Wer erinnert sich noch: Am Tag des Richtfestes führte uns Vorständin Karin Kretzer durch die beiden Etagen des Rohbaus, in die irgendwann die BRICKMAKERS einziehen würden. Auf Instagram (Link) kann man sehen, wie sie damals alles zeigte und auf ihre sympathische Weise die Vision für die noch komplett unfertigen Räume verriet. Sie sah Wände und Türen, wo noch keine waren, und schaffte es, mich in ihre Gedankenwelt mitzunehmen. Einst habe ich sie im alten Office (Link) besucht, nun ist es an der Zeit für ein Wiedersehen, denke ich und verabrede mich mit Karin Kretzer im neuesten Bürogebäude von Koblenz.



Am beeindruckenden Haupteingang treffe ich auf eine Gruppe junger Menschen, die lachend auf ihre Kolleginnen und Kollegen warten, um gemeinsam hineinzugehen. Ihre gute Stimmung ist ansteckend. „Zu welchem Unternehmen gehören Sie?“, frage ich in die Runde und die Antwort passt wie ein Ziegel auf den anderen: „Brickmakers.“ Wenn das kein gutes Omen ist!

Kurz darauf stehe ich im vermutlich größten Raum der Etage, der unter anderem aus Küche, einem sehr langen Esstisch und einer Sofaecke besteht. Hier kann man essen, gemütlich arbeiten oder eines der Gesellschaftsspiele spielen, die im Regal auf die nächste Gelegenheit warten. Der erste Eindruck – der sich auch durch die komplette Führung zieht: Hier pflegt man Gemeinschaft.


Karin, als ihr beim Richtfest durch die Baustelle gelaufen seid – was war euer größter Wunsch für diesen Ort?

„Unser Wunsch für das Gebäude war vor allem, dass wir viel Licht haben und sowohl Rückzugsorte als auch Orte, an denen wir zusammenkommen können. Wie man sieht, hat das schon funktioniert“, lacht sie und deutet auf einen Wagen voller leerer Pizzakartons. „Den schiebe ich besser beiseite.“ Gesagt, getan.


Was fühlt sich heute schon genauso an wie gedacht?

„Was sich auf jeden Fall schon sehr, sehr gut anfühlt, siehst du hier im Hintergrund: Die Küchen sind schon alle da. Und das Schöne ist, wir sind mit unseren Möbeln umgezogen. Das heißt, wir haben noch das Gefühl vom Office davor – ein bisschen Zuhause. Auch wenn dadurch alles in unserem alten Corporate Design ein wenig eklektisch aussieht, ist es für uns erst mal schön, hier wirklich anzukommen. Und es ist nachhaltiger, die bestehenden Möbel weiter zu nutzen, um dann Schritt für Schritt zu schauen, was wir wollen.“


Und was ist überraschend anders?

„Wir haben jetzt mehr Quadratmeter, aber dadurch, dass wir früher mehr Großraumbüros und weniger Workshop-Räume hatten, haben wir jetzt gefühlt mehr Möbel als Platz. Das hat uns überrascht. Dinge, die wir teils im Lager aufbewahrt hatten, reinstallieren oder verschenken wir nun.“


Was hat euch am PIER56 dazu überzeugt, direkt nach Fertigstellung einzuziehen?

„Wir haben uns so früh dafür entschieden, weil es von Anfang an die Bereitschaft gab, uns mitgestalten zu lassen. Auch die Nachhaltigkeitsstandards haben uns absolut überzeugt. Und natürlich, wie lichtdurchflutet alles ist – und dass wir im Erdgeschoss sogar eine Terrasse haben können!“ Karins Begeisterung ist spürbar. Man hört sie nicht nur in ihren Worten, sondern nimmt sie auch daran wahr, wie sie sich durch die Räume bewegt.”


Ich folge Karin einen Raum weiter. Sie öffnet eine Glastür, und wir stehen in einem großen Büro mit lila Teppich, großem Whiteboard, Monitor und diversen Möglichkeiten zur Zusammenarbeit.

„Wir haben sowohl große Workshop-Räume als auch kleinere Work-Spaces, in denen die Teams zusammenkommen können. Außerdem konnten wir auch kleinere Ecken für Deep Work schaffen und unser Corporate Design einbringen – wie man am Teppich sieht. Deshalb fühlt es sich nach etwas Eigenem an.“


Was bedeutet es für euch, hier zu arbeiten, während das Gebäude gerade erst lebendig wird?

„Dass sich alles mehr nach unserem Ort anfühlt, hat vermutlich auch damit zu tun, dass wir von Anfang an dabei sind und miterleben, was eventuell noch nicht perfekt funktioniert. Zum Beispiel der Bewegungsmelder auf der Damentoilette, der zu spät angeht und noch richtig justiert werden muss. Oder man lernt den Hausmeister kennen und alle, die das Gebäude verwalten – und die sich auch erst gemeinsam eingrooven müssen.“


Während Karin spricht, geht sie rückwärts einen Flur entlang, öffnet eine Tür zu ihrer Linken und setzt fort:„Auch wir lernen dazu. So mussten wir feststellen, dass unsere Möbel nicht zu den Fokusräumen passen. Aber das ist nicht schlimm – alles darf langsam zum Leben erwachen. Auch das ist Teil der Realität: Erst einmal einziehen, sich einfinden, alle Parteien kennenlernen. Cool ist es, wenn der nächste Umzugswagen vor der Tür steht. Dann schauen wir alle, wer als Nächstes einzieht.“



Für wen ist das PIER56 gemacht?

„Meiner Einschätzung nach ist das Gebäude für Firmen gemacht, die Wert auf Nachhaltigkeit, auf eine schöne Umgebung und zugleich auf eine zentrale Lage legen. So nah am Stattstrand und an der Mosel ist man sonst nicht. Das PIER56 ist aber auch für Unternehmen, die Raum für Innovationen wollen – modernes Arbeiten für sich und ihre Mitarbeitenden.“


Als Nächstes führt mich Karin eine Etage höher, um mir einen der beliebtesten Orte ihres Teams zu zeigen. Die Tür zu den Räumen im ersten Obergeschoss wird per Handy geöffnet. Und der Lieblingsraum? Die Teeküche! Man darf sich darunter allerdings kein kleines Räumchen mit Wasserkocher und Teebeuteln vorstellen, sondern einen großen, offenen Raum mit vielen Sitzmöglichkeiten, einem gut bestückten Bücherregal, tollem Ausblick auf die Festung Ehrenbreitstein – und natürlich einer Küche. Auf dem Sofa vor dem Bücherregal wartet bereits ein kleines Team und bereitet sich auf Videoaufnahmen vor, die direkt nach unserem Treffen stattfinden werden.


Und warum magst du diesen Raum besonders gerne?

„Ich mag vor allem die Orte, an denen wir zusammenkommen. Eben habe ich dir unten unsere Küche gezeigt – und hier, wo unsere kleine Bibliothek ist, kann man sich gut treffen und austauschen.“ Sie dreht sich zur Fensterfront. „Und natürlich die Aussicht. Und das viele Tageslicht!“

Ein Blick auf die Festung ist tatsächlich etwas Besonderes. Ich fotografiere Karin am Fenster, dann setzt sie sich in einen blauen Sessel in der Bibliotheksecke.


Was wird in sechs Monaten anders sein als jetzt?

„Wir werden auf jeden Fall deutlich mehr von unserem Corporate Design hier etabliert haben, die Umzugskartons werden verschwunden sein – aber sonst entscheidet das Team. Wir schauen, wie wir die Räume wirklich nutzen. Und das ist auch das Schöne: dass wir das gemeinsam gestalten.“


Welche Überschrift würdest du PIER56 geben?

„Eine Überschrift? Und das von einer Frau, die gerne viele Worte benutzt!“ Wir lachen gemeinsam, aber Karin ist spontan und hat sofort eine Idee: „Raum für Innovation – und ehrlich gesagt für uns auch Gemütlichkeit!“


Danke an die Brickmakers für die Gastfreundschaft. Und willkommen im PIER56!


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